ART WEEK MIAMI - Dez. 2025 und NICOLETTA GALERIE - BERLIN
Liebe KUNSTINTERESSIERTE!
Liebe Freundinnen und Freunde!
Ich freuen mich, zur nächsten Vernissage im Club alpha einzuladen:
Am Dienstag, den 04.11.2025, um 19:00 Uhr wird Dr. Claudia Suppan gemeinsam mit der Künstlerin Linde Pauschenwein die Ausstellung
"Farbenspuren des Lebens" eröffnen.
Eine Reise in Bildern
Die
Ausstellung lädt dazu ein, die Übergänge zwischen den einzelnen Lebensphasen zu betrachten. Diese Serie besteht nicht nur aus einer Aneinanderreihung von Bildern, sondern bildet einen
zusammenhängenden Zyklus. Die Farben sind nicht dekorativ, sondern Ausdruck. Die Texturen nicht zufällig gesetzt, sondern Symbol für Spuren, Wege, Wendungen, Hindernisse… Die Kompositionen
erzählen von inneren Landschaften, von Verlust und Wandlung, von Sehnsucht und Stärke. Auch die Präsenz des Schmerzes kann erkannt werden – nicht als Klage, sondern als Teil des Ganzen.
An den Wänden spiegeln sich die verschiedenen Stationen des Lebens wider: vom kraftvollen Beginn bis zur fragilen Offenheit am Ende. Die Titel der Werke schaffen eine narrative Bewegung durch den
Raum, die den Betrachtenden dazu anregen soll, eigene Erinnerungen einzubringen. Jedes Bild ist ein neuer Abschnitt auf einer inneren Landkarte, die sich durch Farbe entfaltet. Titel sind wie
poetische Wegweiser – sie tragen bereits die Geschichte in sich. Eine poetische Dramaturgie, die auch durch die Chronologie der Hängung unterstrichen wird. Dazu kommt einleitend ein Triptychon
zum Ausspruch Einsteins:
Fantasie ist wichtiger als Wissen; denn Wissen ist begrenzt.
Wer sich
den Bildern öffnet, begegnet nicht nur der Künstlerin – sondern auch sich selbst.
Im FLUSS des Lebens
Ein Bild als Puls, als Strom, als Werden.
Farben strömen, brechen auf, vermischen sich. Rot, Blau, Gelb ... In diesem Werk ist nichts starr—alles ist Bewegung, Übergang, Verwandlung. Die Leinwand wird zum Flussbett der Seele, in dem sich Licht und Dunkel, Klarheit und Chaos begegnen.
Die Fließtechnik offenbart das Leben nicht als Linie, sondern als Strömung. Man sieht nicht nur Farbe, man spürt Zeit: den Moment des Aufbrechens, des Loslassens, des Sich-Verlierens und Wiederfindens. Tropfen werden zu Tränen, zu Funken, zu Spuren des Gelebten.
Ein grüner Impuls zieht diagonal durch das Bild—wie ein Lebensfaden, der sich durch das Ungewisse windet. Er verbindet die Pole, durchquert das Chaos, bleibt sichtbar, auch wenn alles sich verändert. So wird das Bild zur Metapher für das Leben selbst: unberechenbar, intensiv, verletzlich und voller Schönheit.
Im FLUSS des Lebens
Farben fließen wie Zeit.
Ein grüner Faden durchquert
das Spiel des Lebens —
Lebenslinie im Wandel.
Die Leinwand wird zum Strom der Seele,
zum Ort des Loslassens,
des Werdens,
des Wiederfindens.
AKTE
Das Triptychon untersucht drei gesellschaftliche Projektionen auf Weiblichkeit: Objektidentifizierung, Sexualisierung und Unsichtbar-Machung.
Gleichzeitig behauptet es die ungebrochene Präsenz und Würde des weiblichen Selbst. Gold als Hintergrund zeigt: Frauen sind wertvoll, ganz gleich, wie MÄNNER sie sehen.!
|
|
1. „KOPFLOS!“ oder Die unsichtbare- heimliche Geliebte
„Sind Frauen für Männer beliebig austauschbar?“ Die entindividualisierte Figur thematisiert die Reduktion der Frau auf Körperlichkeit. Der fehlende Kopf verweist auf Identitätsverlust und gesellschaftliche Austauschbarkeit im männlichen Blick.
|
|
|
2. „EROTIK PUR“ – ROTE LIPPEN sind ein klassisches Symbol für Begehren, Sinnlichkeit, Verführung. Die isolierten roten Lippen stehen für reine Erotik und die Fragmentierung weiblicher Identität. Das Bild reflektiert die Überhöhung und zugleich die Entleerung des Erotischen… und vielleicht findet der aufmerksame Betrachter auch noch mehr in diesem Bild??? |
|
|
3. „RÜCKENAKT“ „Frauen ab 50 sind für die Männerwelt unsichtbar“ Die Rückenansicht symbolisiert oft Abwendung, Nicht-Gesehen-Werden, Rückzug. Die grauen Haare stehen für Erfahrung, Reife, Lebenszeit. Sie ist die reife immer noch erotische Frau in einer jugendorientierten Gesellschaft. Der rote Körper zeigt: Lebendigkeit, Wärme, Kraft und Würde! |
I. Die
Frau ohne Kopf
Aus Gold
steigt ein Körper auf,
rot wie ein Herz, das noch schlägt,
doch ohne Gesicht, ohne Stimme.
Ein Schatten fragt:
Wer sieht mich, wenn mein Blick fehlt?
Die Welt greift nach Formen,
nicht nach Geschichten.
Und die Frau bleibt stehen
zwischen Hingabe und Verlust.
II. Die
Lippen
Ein Mund,
ein Versprechen,
ein Tor aus Rot.
Begehren ohne Namen,
ein Funke, der sich selbst genügt.
Hier spricht der Körper
in einer Sprache,
die älter ist als Worte
und doch so oft missverstanden.
III.
Rückenakt
Sie sitzt
im Gold,
die Haare grau wie Morgennebel,
der Körper warm wie Abendlicht.
Sie dreht sich nicht um,
denn sie weiß:
Unsichtbarkeit ist kein Verschwinden,
sondern ein Raum,
wo Würde wächst.
Sie ist da —
nur nicht mehr für jeden Blick.
Das
Triptychon
Drei Stimmen einer einzigen Frage:
Wie sieht die Welt die Frau?
Als Körper.
Als Begehren.
Als Schweigen.
Doch in allen drei Bildern
leuchtet ein Rot,
das sagt:
Ich bin mehr als euer Blick!
! Als URHEBERIN aller hier gezeigten AcrylBILDER, Aquarell- u. BATIKBILDER WEISE ICH ausdrücklich DARAUF HIN, DASS es nicht gestattet IST, AUS meinen BILDERN NFTS ZU ERSTELLEN.
Meine Werke - UNIKATE - sind DURCH BILDRECHT geschützt!
Mail: [email protected]
Adresse: 1210 Wien
Hopfengasse 7/8/22
Facebook: LindePauschenweinArt Instagram: lindepauschenweinart
